Samstag, 06 Juli 2013 13:56

Tomaten brauchen besondere Pflege

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Sonnengereifte Tomaten sind besonders lecker wenn sie aus dem eigenen Garten kommen. Doch damit man seine eigenen Tomaten essen kann, sollte man einiges beachten, damit die Pflanzen gut gedeihen und einen guten Ertrag erzielen.


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Welche Tomatenpflanze sollte ich nehmen?

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Es gibt über 2500 Tomatensorten, dazu zählen, Strauchtomaten, Buschtomaten, Fleischtomaten, Eiertomaten, Kirschtomaten, Cocktailtomaten und viele mehr. Die Farbe der reifen Frucht ist meist rot es gibt Tomaten aber auch als reife Frucht in Gelb oder sogar grün. In der Regel dürfen grüne Tomaten aber noch gegessen werden, da diese viel Blausäure enthalten ist. Wer keinerlei Erfahrung hat welche Sorte gut schmeckt oder welche er nehmen soll, sollte zu Kirsch- bzw. Cocktailtomaten greifen, denn diese sind zum Naschen sehr gut geeignet und die Reifen Früchte schmecken einfach vorzüglich. Ansonsten gilt durch anpflanzen rauszufinden, welche Sorte für einen selbst geeignet ist.

Standort und Boden:

Tomaten mögen einen sonnigen, warmen, geschützten Platz in einem sandigen, lehmhaltigen und gut gedüngten Boden aber auch Gemüseerde/Tomatenerde vom Baumarkt ist ideal. Tomaten selbst und die Tomatenpflanze verträgt in der Regel keinen Regen und sollten immer von unten gegossen werden. Ideal ist ein Dach, ein Gewächshaus/Tomatengewächshaus, ein geschützter Balkon oder eine geschützte Terrasse. Gibt es keine Möglichkeit die Tomaten vor dem Wetter zu schützen, können auch Tomatenhauben verwendet werden. Wie Rechts im Bild angezeigt. Amazon bietet gut preiswerte Qualität.

Da Tomaten viel Nahrung benötigen, kommt man um eine Düngung meist nicht herum. Wer in der nähe eines Pferdestalles wohnt, kann sich dort am kostenlosen Dünger, den Pferdeäpfeln (Pferdekot) bereichern. Ein 50 cm großes und 30cm tiefes Loch ausheben, ausgiebig Pferdedung hineingeben und die Tomaten direkt darauf setzen. Steht kein Pferdedung zur Verfügung, der kann auch auf künstlichen Tomatendünger zurückgreifen, der am besten in die Erde eingearbeitet wird. Jetzt nur noch Erde um die Pflanzen, angießen fertig. Mit dieser Vorarbeit steht dem guten Wachstum und dem Ertrag nichts mehr im Wege.

 

Weitere wichtige Grundregeln:

Sobald die Pflanze eine gewisse Größe erreicht hat, sollte diese an einem Stab oder einem Tomatenspiralstab befestigt werden, damit die Tomatenpflanze ausreichenden Halt bekommt und sobald einige Früchte dranhängen, nicht gleich umknickt. Steht die Pflanze im Freien (nicht im Gewächshaus), sollte jetzt auch die Tomatenhaube über die Pflanze gestülpt werden. 

Zusammenfassung:

  • Die gewünschte Sorte im Baumarkt oder beim Gärtner aussuchen
  • Einen sonnigen aber regenfreien Standort für die Pflanze suchen
  • In gut gedüngten Boden pflanzen
  • Die Pflanzen nur von unten gießen!
  • Steht die Pflanze im freien, unbedingt vor Regen schützen, da sonst die Blätter braun werden und die Früchte aufplatzen. Pilzbefall ist die größte Gefahr! Am besten mit einer Tomatenhaube schützen. 

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Gelesen 8150 mal Letzte Änderung am Montag, 08 Juli 2013 12:07


1 Kommentar

  • Kommentar-Link eiloft Mittwoch, 01 Juli 2015 00:28 gepostet von eiloft

    huh, dann mache ich alles richtig mit meine Pflanzen. Ich liebe sonnengereifte Tomaten

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